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Die
Entstehung der Rasse Australian Shepherd führt viele Jahre zurück zum
Anfang des 20. Jahrhunderts, in der die Vereinigten Staaten Schafe aus
Australien importierten. Die Schäfer brachten auch ihre Hunde mit und
man erkannte schnell das große Potential dieser ausgesprochen
leistungsfähigen Tiere. Man verpaarte sie mit den bereits aus Europa
importierten Hunden zunächst lange Zeit wild durcheinander. Irgendwann
gab es eine Reihe Tiere, die sich vom Äußeren recht ähnlich sahen und
auch ähnliche Charaktereigenschaften zeigten. Von da an fing man gezielt
an, auf eine einheitliche Rasse zu züchten. Heute weiß man nicht mehr
genau, welche Hunderassen im Einzelnen daran beteiligt waren.
Höchstwahrscheinlich sind darunter aber die Vorfahren des heutigen
Australian Cattle Dog, der Australian Kelpie, der Collie, der deutsche
Schäferhund und durch die Ähnlichkeit der Farbvererbung vielleicht auch
der Berger des Pyrenees. Oft wird auch eine enge Verwandtschaft zum
Border Collie nachgesagt wegen der Ähnlichkeit. Da Border Collie und
Australian Shepherd aber ein sehr unterschiedliches Wesen haben, halten
wir diese These für etwas fraglich.
1957
wurde dann der ASCA (Australian Shepherd Club of America) gegründet.
Dort sind auch unsere Hunde registriert. Von da an ging die Entwicklung
in Amerika rasant weiter. In Deutschland wurde der Australian Shepherd
jedoch erst Jahre später bekannt. Nach der Gründung des ASCD (Australian
Shepherd Club Deutschland) 1988 änderte sich dies dann langsam. Noch vor
10 Jahren wurde man auf der Strasse angesprochen mit dem Satz: „Was ist
das denn für ein schöner Mischling?“. Heute sagen die Leute: „Oh, schau
mal, ein Aussie“.
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